Diorama: “Without Fuel, in the Rain”

Vor Kurzem habe ich mein erstes Diorama fertiggestellt, das den tollen Titel “Without Fuel, in the Rain” trägt. Darauf zu sehen ist ein Sd.Kfz. 250/9 (von Tamiya in der Größe 1/35) im Schlamm, samt Crew und alten Treibstofffässern.

Das Fahrzeug selbst ist mein zweites fertiges Modell, das Diorama mein Erstes. Die Arbeitszeit umfasst geschätzt etwa 4 Tage für das Fahrzeug + 1 Tag für die Soldaten + 4 Tage für den Dioramauntergrund und Details. Könnte auch mehr oder weniger sein, so genau hatte ich die Zeit nicht im Blick…

Die Figuren wurden mit Enamel-Farben von Revell bemalt, das Fahrzeug mit Acryl-Farben von Tamiya. Im Nachhinein und durch die Erfahrung, die ich während dem Dioramabau gesammelt habe, werde ich wohl die Enamel-Farben von Revell nur noch in Ausnahmefällen verwenden und so weit möglich auf Tamiya umsteigen. Vor allem, was die einzelnen Kleindetails an den Figuren angeht, verdecken mir die Enamel-Farben einfach zu viel…

Den Dioramauntergrund habe ich mit Cres Deco Strukturschnee erstellt und danach mit ein paar Schichten Farbe koloriert, hier und da mit Pigmenten versehen und nachdem alles absolut trocken war, mit Klarlack (auf Kunstharzbasis) die nassen Stellen eingefügt. Im Anschluss – und nach einigem Probieren – wurden die tiefen Pfützen dann mit verschiedenen Klebern kreiert.

Die Regentropfen auf dem Fahrzeug und die Feuchtigkeit an den Reifen und Ketten wurden auch mit Klarlack dargestellt- für die Reifen und Ketten mit dickem Pinsel aufgetragen und die einzelnen Flecken auf dem Fahrzeug mit einem dünneren (der teilweise aber wohl doch noch zu dick gewesen ist…).

Der Regenschirm ist aus Papier + Zahnstocher selbstgebastelt und basiert auf einer Vorlage, die ich irgendwo im Internet ergoogled habe. Hat ein paar Versuche gebraucht, das Ding ordentlich und in passender Größe zusammen zu bauen und war auch zunächst auch nur ein Test, um zu sehen was draus wird… letztendlich habe ich mich dann aber doch dazu entschlossen, das Detail drin zu lassen, um die Regen-Atmosphere im Diorama zu fördern. Außerdem bekommt die Szenerie dadurch ihren eigenen Look.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis jedenfalls zufrieden, vor allem, da es sich um ein Erstlingswerk handelt und ich nicht zu viele Stellen erkennen kann, die ich aktuell hätte besser machen können.

Bilder:

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