“Hackerparagraf” und die ersten Früchte.

Das der neue und sogenannte “Hackerparagraf” absolut sinnlos und dämlich ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen… wie auch immer, denn: Er trägt schon die ersten Früchte. Die Securitycrew Phenoelit ist ausgewandert und ihre deutsche Webpräsenz ist eingestellt, weil man durch die neue und kriminalisierende Rechtslage in Deutschland arg eingeschränkt wird. Trotzdem ist die Webseite nicht offline-

Der Inhalt, der früher hier zu finden war, ist nun an einem anderen Ort in der freien Welt zu finden. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung mehr für ihn. Tatsächlich ist es nicht mehr unser Inhalt. Wir wissen nicht mal, wo er sich befindet, aber in den Niederlanden wissen es möglicherweise noch Leute.

Also sind die bösen Programme trotzdem weiterhin erhältlich. Schon erstaunlich, dass man die Verbreitung tatsächlich nicht mit einem Verbot aufhalten kann. Aber wer hätte das vorher schon wissen können…?

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2 Responses to “Hackerparagraf” und die ersten Früchte.

  1. Steven says:

    Ja, wirklich unglaublich. Dabei weiß doch jedes Kind, das ein Verbot sofort wirkt und niemals hinterfragt wird.

    Welcome to Germany…

  2. Lexx says:

    Da gab’s ja vor kurzem auch einen netten Bericht, wo sogenannte “Kinderreporter” (Kinder, die Fragen stellen), die Politiker über das Internet ausgefragt haben. Das Ergebnis: So gut wie keiner der befragten Politiker ist in dem Thema so wirklich bewandert. Ein Kind hat dann noch gesagt (Frei zitiert), “Wenn der das schon nicht weiß, dann können wir die anderen Fragen auch gleich vergessen.”

    Yay, Deutschland! Obwohl ich auch hier bezweifle, dass es nur bei uns so ist.

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