Die Zensur und das Internet

Vor kurzem hat die OpenNet Initiative, bestehend aus einer Gruppe von Wissenschaftlern aus Harward, Toronto, Cambridge und Oxford, eine Studie über Internet-Zensur durchgeführt, die gezeigt hat, dass von den 40 behandelten Staaten mehr als 20 Regierungen ihre Hobbys mit der Internet-Zensur erweitert haben.

Die Testmethode der sechsmonatigen Studie war einfach: Man hat von den jeweiligen Staaten aus versucht, immer in gewissen Abständen, bestimmte Webseiten zu erreichen. Als führende Gassenhauer stellten sich dann China, Saudi-Arabien, Iran, Usbekistan und Burma heraus, die schon im 2006 erschienenen “Feinde des Internets“-Reports, der Reporter ohne Grenzen, die Liste angeführt haben. Als Ergebnis kam auch noch heraus, dass sich “Zensur-Einsteiger” meist an den Staaten orientieren, die schon eine längere Zeit erfolgreich dabei sind.

Es ist jetzt aber nicht so, dass alle Leute sofort schockiert aufschreien… nach einem kleinem Experiment von Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied an ihrer Hochschule, scheint das sowieso kaum jemandem zu stören. Von den Studenten, die nach dem Experiment befragt wurden, haben sich im nachhinein jedenfalls nur wenige wirklich Gedanken darüber gemacht.

Freie Zukunft, wir kommen!

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